Alarmübung "Verkehrsunfall auf der B241"

 

 

Eine großangelegte Alarmübung hielt am Donnerstag Abend gegen 18:30 Uhr die Ortswehren im Landkreis Northeim in trab. Abschnittsbrandmeister Axel Meyer hat in Zusammenarbeit mit den Stadtbrandmeistern aus Uslar und Hardegsen eine Übungslage ausgearbeitet, in der die Zusammenarbeit der Ortswehren und der Rettungsdienste geübt werden sollte. Angenommene Lage war ein Verkehrsunfall nach einem illegalen Autorennen im Bereich des Bollerts an der Bundesstraße B241. Vier PKW waren verunfallt und die Insassen eingeklemmt. Gemäß der Alarmierungs- und Ausrückeordnung (AAO) alarmierte die Einsatzleitstelle die Ortswehren Hardegsen, Volpriehausen und Uslar. Aufgrund des Alarmstichwortes ManV (Massenanfall an Verletzten) wurde in Hardegsen Vollalarm (Sirene und alle Meldeempfänger) ausgelöst. Die am Feuerwehrhaus eintreffenden Einsatzkräfte besetzten im ersten Abmarsch den ELW, das Löschgruppenfahrzeug LF10/6 und den Rüstwagen RW1, da hier die Rüstsätze für die Rettung von eingeklemmten Personen verlastet sind. An der Einsatzstelle zeigte sich, dass zwei PKW in einer Bahnunterführung verunglückt waren, ein PKW lag auf einer angrenzenden Wiese auf der Seite während der vierte PKW auf der Leitplanke am Tunneleingang zum stehen gekommen war. Der Einsatzleiter teile die Unfallstelle in zwei Einsatzabschnitte auf. Die von Westen anrückenden Kräfte übernahmen den Abschnitt an der Bahnunterführung, während die Kräfte auf der Ostseite die Personen aus den PKW auf der Leitplanke und auf der Wiese befreiten. Parallel zu den Befreiungsarbeiten versorgten die eingetroffen Rettungskräfte der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Solling die verletzten Insassen.

Während der Rettungsarbeiten stellte sich heraus, dass ein Insasse nicht auffindbar war. Da angenommen werden musste, dass die Person im Schockzustand in den angrenzenden Wald gelaufen war, ließ die Einsatzleitung die Ortswehren Ellierode, Lichtenborn, Schlarpe und Gierswalde zur Personensuche nachalarmieren.

Während die Personensuche eingeleitet wurde, wurden nach und nach alle eingeklemmten Personen aus den PKW befreit. Hier zahlte sich die intensive Ausbildung der Feuerwehrkräfte im Bereich der Abarbeitung von Verkehrsunfällen der vergangenen Monate aus. Die Rettungsarbeiten gingen durchweg zügig und geordnet von statten.

Gegen 20:30 Uhr konnte der Übungsleiter die Übung beenden. Alle Ziele waren erreicht. Die Personen waren aus ihren Fahrzeugen befreit und die vermisste Person konnte an einer angrenzenden Wiese aufgefunden werden. Bei der Abarbeitung der Aufgaben zeigte sich eine sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Ortswehren.

Insgesamt waren über 100 Rettungskräfte im Einsatz.

 

Eingesetze Kräfte:

 

  • Einsatzleitwagen ELW1

  • Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

  • Löschgruppenfahrzeug LF10/6

  • Löschgruppenfahrzeug LF16/TS

  • Schlauchwagen SW1000

  • Rüstwagen RW1

  • Ortsfeuerwehr Uslar mit ELW

  • Ortsfeuerwehr Uslar mit TLF

  • Ortsfeuerwehr Uslar mit LF16

  • Ortfeuerwehr Uslar mit Rüstwagen

  • Ortsfeuerwehr Ellierode mit TSF

  • Ortsfeuerwehr Lichtenborn mit TSF

  • Ortsfeuerwehr Schlarpe mit TSF

  • Ortsfeuerwehr Gierswalde mit TSF

  • Ortsfeuerwehr Volpriehausen mit LF

  • Ortsfeuerwehr Volpriehausen mit TLF

  • SEG Solling

 

 

Die Vorbereitungen für die Übung mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter des Hardegser Bauhofs.

 

 

Die Übung kann beginnen. Abschnittsbrandmeister Axel Meyer lässt die Ortswehren alarmieren.

 
Im Tunnel waren zwei PKW verunglückt.

Neben dem Tunnel lag ein Fahrzeug auf der Wiese...

 

 
...ein weiteres Fahrzeug war auf der Leitplanke zum stehen gekommen.
 

Weitere Bilder in unsortierter Reihenfolge. An dieser Stelle gilt der Dank der Kreispressegruppe für die Bereitstellung der Bilder und die Dokumentation der Übung.