Alarmübung - Eisrettung

 

 

Trotz der lang anhaltenden Kälteperiode ist das Eis auf Seen und Flüssen nicht so stark, als dass es Personen tragen könnte. Rundfunk und Fernsehen warnen bereits seit Tagen davor, dass Eis zu betreten. Bricht eine unvorsichtige Person durch die Eisschicht, droht durch Unterkühlung akute Lebensgefahr.

Diese Situation veranlasste die Führung der Feuerwehr Hardegsen zu einer Alarmübung am Samstag Vormittag.

Angenommene Lage: Ein Schlittschuhläufer war auf dem Kurparkteich eingebrochen und konnte sich nicht mehr selbstständig retten. Zeugen des Unfalls alarmierten über den Notruf 112 die Einsatzleitstelle in Northeim.

Gegen 11:15 Uhr löste die Leitstelle die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte aus. Einsatzstichwort : "Dringende Hilfeleistung". Nach kurzer Zeit rückten der Rüstwagen RW1, Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 und Löschgruppenfahrzeug LF10/6, Richtung Kurpark aus.

Damit die Einsatzkräfte über das Eis zu der eingebrochenen Person gelangen können, ist es notwendig, das Gewicht der vorgehenden Trupps auf eine möglichst große Fläche zu verteilen. Dieses kann durch Bretter und Bohlen erfolgen, oder aber durch Steckleiterteile, die auf allen Feuerwehrfahrzeugen verlastet sind.

Während ein Teil der Einsatzkräfte die Leiterteile vorbereiten, legten andere Feuerwehrleute den vorgehenden Trupp Sicherungsleinen an. So gesichert konnte zur verunfallten Person vorgekrochen werden, um sie aus der kalten Lage zu retten. Der Dummy, der den verunglückten Schlittschuhfahrer darstelle, war nach kurzer Zeit ans Ufer gebracht worden.

Stadtbrandmeister, Ortsbrandmeister und stellv. Abschnittsbrandmeister, die Beobachter der Übung waren, zeigten sich zufrieden mit der schnellen vorgehensweise am Einsatzort.

Wieder am Feuerwehrhaus angekommen, konnte sich bei Tee und Kaffee aufgewärmt werden und ein Resume der  Übung gezogen werden

 

Eingesetze Kräfte:

 

  • Einsatzleitwagen ELW1

  • Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

  • Löschgruppenfahrzeug LF10/6

  • Rüstwagen RW 1

Vorbereitungen, während die Einsatzkräfte noch nichts von ihrer bevorstehenden Alarmierung ahnen.

 

Angenommene Lage: In der Mitte des Teiches ist eine Person eingebrochen.

 
Unmittelbar nach der Ankunft an der Einsatzstelle wird Ausrüstung zur Menschenrettung vorgenommen.

Die Steckleiterteile verteilen das Gewicht der Rettungskräfte auf eine größere Fläche. Somit ist die Gefahr selber einzubrechen geringer.

 
Nach kurzer Zeit war die Person gerettet.