Einsatzübung bei der BEL in Hardegsen
Am 26.08. trafen sich die Ortsfeuerwehren
Hardegsen und Lutterhausen zu einer gemeinsamen Einsatzübung auf dem Gelände der
BEL ( Bioenergie Leinetal ) in Hardegsen. Diese Firma beschäftigt sich
hauptsächlich mit der Herstellung von Pellets zum heizen. Zuerst einmal gab es
für die 75 Einsatzkräfte eine Übersicht des Geländes von Geschäftsführer Volker
Fröchtenicht. Mittels Beamer wurde in einem Schulungsraum eine Übersichtskarte
des Geländes der ehem. Zementfabrik "Nordcement" an die Wand geworfen. Herr
Fröchtenicht berichtete, das neben 5 Hydranten und der Brandmeldeanlage, sich
auf dem Gelände zusätzlich noch ein Löschwasserbehälter mit min. 250 cbm Wasser
befinde.
Nach etwa einer halben Stunde theoretischer Einweisung wurden die Kameraden in
Gruppen über das Gelände geführt. Einige Mitarbeiter gaben hierbei Hinweise auf
mögliche Gefahrenquellen sowie eine Übersicht der vor Ort installierten
Möglichkeiten zur Brandbekämpfung. Die Firma BEL produziert in Hardegsen seit
April 2010.
Um 20:15 Uhr besetzten die Einsatzkräfte dann die Fahrzeuge um mit der Einsatzübung zu beginnen. Angenommen wurde ein Brand in einem Spänebunker auf dem Gelände. Nachdem von den Fallmantel-Hydranten eine Förderstrecke aufgebaut worden war, begannen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz aus Hardegsen und Lutterhausen mit dem Außenangriff um den Bunker zu kühlen. Dabei wurde erstmals der gebrauch von FIRESORB geübt. Hierbei handelt es sich um eine Art Gel, das mittels Zumischer (wie bei einem Schaumangriff) dem normalen Löschwasser zugemischt wird. Das Gel sorgt dafür, das das Löschwasser, z.B. bei Späne-Bränden, nicht so schnell verdunsten kann und eine Schicht auf dem Brandherd legt. In diesem Fall wurde (angedeutet) das Löschwasser direkt mit Hilfe einer Steigleitung in das Silo gepumpt. Während der Übung wurde zur Hauptzeit 45.000l Wasser innerhalb von 10 min zum angenommenen Brandherd gefördert. Nach ca. 45 Minuten rüsteten die Kameraden dann wieder die Einsatzfahrzeuge auf, und fanden sich zu einer Nachbesprechung im Konferenzraum ein. Hier zeigten sich die Übungsbeobachter, unter Ihnen Abschnittbrandmeister Axel Meyer und Stadtbrandmeister Hans Werner Vogt, zufrieden mit dem Ablauf der Übung und der geförderten Wassermenge. Anschließend stärkten sich alle Teilnehmen noch bei einem kleinen Imbiss, ausgegeben von der Geschäftsleitung der BEL.
Autor S.Dreier
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Während der Begehung machten Angestellte der BEL die Einsatzkräfte mit dem Gelände vertraut.
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Im theoretischen Teil wurden die Gefahrenpunkte aufgezeigt. |
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Bei der anschließenden Übung stand die Wasserförderung im Mittelpunkt. |
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Im Hintergrund zwei der vier Silos
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Zeitweise wurde ein Förderstrom von über 4500 l /min erreicht. |